Herzlich Willkommen auf dem Blog der ZAROF. Akademie

Hier informieren wir über Themen und Trends rund um das Thema der betrieblichen Fort- und Weiterbildung. Jeden Monat gibt es einen neuen Artikel.

Viel Spaß beim Lesen!

Zum Ende eines jeden Jahres blicke ich zurück und frage mich: Was habe ich dieses Jahr eigentlich geschafft? – Kennen Sie das? Egal, ob ich mir zu Beginn eines Jahres konkrete Ziele gesetzt habe oder nicht – häufig kommen der Jahresrückblick und auch der Blick nach vorn ins nächste Jahr im Weihnachts- und Silvestertrubel zu kurz. Für 2017 habe ich mir vorgenommen, das zu ändern und eine neue Methode zu testen. Sie verspricht mir, dass ich meine Ziele nicht nur im machbaren Rahmen formuliere, sondern auch, dass ich motiviert bin, sie konstant zu verfolgen. Angelehnt an Michael Hyatt möchte ich Ihnen vier Schritte zeigen, die mein und vielleicht auch Ihr nächstes Jahr zielgerichteter gestalten können:

1. Das vergangene Jahr Revue passieren lassen

Wenn Sie sich bereits für dieses Jahr konkrete Ziele gesetzt haben, wird es Ihnen leicht fallen, diese nun zu überprüfen – wenn nicht, machen Sie es trotzdem! Überlegen Sie: Welche Meilensteine haben Sie dieses Jahr privat und beruflich erreicht? Welche kleinen Erfolge haben Sie einzeln oder innerhalb der Meilensteine erzielt? Wie haben Sie das geschafft? Wie hat es sich für Sie angefühlt? Wie haben Sie Ihre Erfolge gefeiert?

Schrecken Sie nicht davor zurück, sich selbst zu loben! Wichtig ist, dass Sie das Gefühl, wirklich etwas geschafft zu haben, bewusst zulassen und genießen können. Denn das ist die Basis, die Sie im nächsten Schritt motiviert.

2. SMARTe Ziele entwickeln

Die Formulierung von SMARTen Zielen ist mittlerweile Bestandteil vieler Ratgeber aus den Bereichen Selbst-, Stress- oder Projektmanagement. Die Bezeichnung SMART dient dabei als Akronym für bestimmte Eigenschaften, die die Zielformulierung erfüllen sollte:

Spezifisch – Der zu erreichende Soll-Zustand sollte so präzise und einfach formuliert werden, um Interpretationsspielraum zu vermeiden.

Messbar – Hier legen Sie konkrete Kriterien fest, anhand derer Sie das Maß der Zielerreichung messen können. Ideal sind Zahlen, in einigen Fällen können aber auch geeignete Ersatzgrößen herangezogen werden.

Akzeptiert – Die Ziele sollten für Sie attraktiv und angemessen sein. Zwar ist Akzeptanz ein weiches Kriterium, nichtsdestotrotz ist es eine Grundvoraussetzung, damit Sie die Ziele motiviert verfolgen können.

Realistisch – Die realistische Formulierung von Zielen bedingt auch ihre Akzeptanz. Hier sollten Sie jedoch noch einmal darauf achten, dass die Ziele von Ihnen umsetzbar sind, auch unter Berücksichtigung der gewünschten Zeit.

Terminiert – Zu jedem Ziel gehört eine klare Terminvorgabe. Sie beschreibt den Zeitpunkt, bis wann das Ziel endgültig erreicht werden soll und wann die Messung der Zielerreichung stattfindet.

Zur Orientierung: Eine Formulierung von 5-7 privaten und beruflichen Zielen ist häufig ausreichend.

Tipp: Setzen Sie die Endzeitpunkte all Ihrer Ziele nicht auf einen Termin, bspw. auf den 31.12.2017. Das demotiviert, weil kleine Erfolgserlebnisse verschwimmen und die Wahrscheinlichkeit, dass Sie Ihre Ziele aus den Augen verlieren, steigt. Versuchen Sie stattdessen auch, Quartals- oder Halbjahresziele zu formulieren.

3. Motivation finden

Nun machen Sie Ihre Ziele lebendig. Die Umsetzung scheitert häufig nicht an der Formulierung von Zielen, sondern an der Motivation, sie tatsächlich zu verfolgen. Emotionalisieren Sie Ihre Ziele deshalb!

Das bedeutet, einen Schritt weiterzudenken, und sich zu fragen: Angenommen, ich habe Ziel XY erreicht, welche Vorteile trage ich persönlich daraus? Was wird mir dadurch möglich?

Ein Beispiel: Sie möchten sich 2017 in einem bestimmten Bereich, der Sie schon lange beruflich und/oder privat interessiert, weiterbilden. Denken Sie darüber nach, welche angenehmen Folgen die Weiterbildung für Sie haben wird. Sie könnten formulieren:

„Wenn ich meine Weiterbildung beendet habe …

… kann ich berufliche und/oder private Herausforderungen, die mir bisher Stress bereitet haben, selbstbewusst angehen und meistern. Damit kann ich entspannter durch den Arbeitsalltag gehen und bin abends mit Familie oder Freunden ausgelassener.

… kann ich mehr interessante Aufgaben und Verantwortung in meinem Unternehmen übernehmen. Damit entwickle ich mich selbst weiter und erhalte Anerkennung von Chef und KollegInnen.

… erhalte ich die Chance auf eine Gehaltserhöhung. Damit kann ich meinem liebsten Hobby stärker nachgehen, mir endlich den Urlaub in mein Lieblingsland gönnen, mit der Familie oder Freunden verreisen, … .“

Und Vieles mehr.

Visualisieren Sie Ihre Ziele anschließend! Ob gut sichtbar auf Ihrem Arbeitsplatz, in Ihrer Wohnung oder in einem kleinen Buch – schreiben oder zeichnen Sie auf, was Sie erreichen wollen und was Sie damit gewinnen.

4. Die Ziele umsetzen

Sie haben die Ziele formuliert und sich Motivatoren geschaffen. Jetzt geht es an die Umsetzung. Wenn es Ihnen hilft, können Sie auch Etappenziele festlegen und – wenn nötig – diese ebenfalls mit Motivatoren versehen. Behalten Sie aber immer Ihr Hauptziel im Blick.

Los geht’s!

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen sinnvollen Vorschlag an die Hand geben, wie Sie im nächsten Jahr voller Elan auf Ihre Ziele zusteuern können. Mein größtes berufliches Ziel ist es, ein Seminar zu Kommunikation in Unternehmen als zertifizierte IHK-Trainerin terminiert zu haben. Auf das erste Etappenziel – die Prüfung zur Zertifizierung im März – arbeite ich bereits jetzt hin. Ich bin gespannt, ob ich mein Ziel mithilfe dieser Methode erfolgreich verfolgen kann.

Welche Erfahrungen haben Sie mit der Formulierung von Zielen gemacht? Kennen Sie diese oder auch andere Methoden, die Sie bei Ihren Vorhaben gut unterstützen? Ich freue mich, wenn Sie Ihre Gedanken oder weitere Anregungen mit mir teilen!

Augustine Burkert
… arbeitet als PR- und Marketingspezialistin bei der ZAROF. Akademie und ist kreative Perfektionistin. In ihren Kernbereichen Newsletter, Blog und Social Media verfolgt sie ihre Mission, komplexes Fachwissen aus der Weiterbildungsbranche in kleine Alltagshelfer umzuwandeln.

 

 

 

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