Herzlich Willkommen auf dem Blog der ZAROF. Akademie

Hier informieren wir über Themen und Trends rund um das Thema der betrieblichen Fort- und Weiterbildung. Jeden Monat gibt es einen neuen Artikel.

Viel Spaß beim Lesen!

 

  „Macht Sie das Erreichte von 2017 stolz und glücklich? Schaue ich auf 2017 und auf mein ganzes Arbeitsleben zurück, 

  … waren da viele Glücksmomente, die in einer bestimmten Arbeitssituation eine Menge positive Emotionen ausgelöst haben, dazu gehören:

  … habe ich das Glück erlebt, wie ich gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen, die genauso für unsere Arbeit „brennen“, Freiräume für Eigeninitiative, Gestaltungsspielraum für eigene Ideen und Kreativität nutzen konnten - leider aber auch manches Mal an Grenzen von festgeschrieben Strukturen gescheitet bin, 

  … hatte ich das Glück, als Führungskraft ein sinnerfülltes Arbeitsleben gehabt zu haben, Herausforderungen bewältigt, viel für meine Arbeit und über mich gelernt und zufriedenmachende Ergebnisse erreicht zu haben!

  Ich habe Glück gehabt - … Arbeit kann glücklich machen!“

  -  Prof. Dr. Ulrike Gröckel, Wissenschaftlicher Beirat ZAROF. Akademie

 

Die Glücksforschung der UNO überrascht uns jedes Jahr aufs Neue mit weltweiten Rankings, welchem Land die Menschen wohl am glücklichsten wären. Der Nobelpreis für Wirtschaft geht 2015 an den Glücksforscher Daniel Kahnemann - …und nun soll auch noch die Arbeit glücklich machen?!

 

„Glück“ und „Arbeit“ – passt das zusammen?

Ja, Berufsarbeit macht für die meisten Menschen einen hohen Anteil an ihrer Lebenszeit aus – deshalb ist es erfreulich, dass die sogenannte. Glücksforschung (z. B. positive Psychologie, Eudämonie)[1] sich über Faktoren wie Familienbeziehungen, Freizeit, Umwelt und Gesellschaft hinaus nun auch verstärkt dem Stellenwert von Arbeit für ein glückliches Leben widmet.

Inhaltsreiche Arbeitsaufgaben, die Chance zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich durch die Arbeit weiterzuentwickeln haben dafür eine Schlüsselstellung – das ist vielfach erforscht!

Die Erkenntnisse der Glücksforschung sind daher doch eher eine Vertiefung und Fokussierung darauf, was seit Herzberg & Co. bekannt ist... – die Arbeitszufriedenheit der Mitarbeitenden und ihr subjektives Wohlbefinden am Arbeitsplatz, ihre psychische Gesundheit sind engstens verbunden mit dem individuellen Erleben ihrer inneren Werten in der Arbeit. 

Lob und Anerkennung, Prämien und ähnliche betriebliche Leistungen bewirken positiv erlebte Emotionen, sind aber kurzfristig in der Leistungsförderung. Deutlich nachhaltiger für die Leistungsbereitschaft der Mitarbeitenden wirken aber Freiräume für den Einzelnen, sich persönlich in maßgebliche betriebliche Prozesse einbringen, etwas mitentscheiden und verändern zu können und so den eigenen Beitrag zum betrieblichen Erfolg individuell zu erleben! Aus derartigen anspruchsvollen, komplexen Arbeitsbedingungen erwächst bei Mitarbeitenden Engagement, Selbstvertrauen und neues Entwicklungspotenzial – ein persönliches Empfinden von Sinn und Identifikation mit den Zielen des Unternehmens![2]

Den Sinn der eigenen Arbeit für sich und das Unternehmen erleben können – die Glücksforschung kann uns helfen, dies in die Führungsarbeit zu integrieren.

 Was mich als Geschäftsführerin glücklich macht? Mich macht glücklich, wenn meine Mitarbeiter/innen rundum zufrieden sind mit ihrer Arbeit. Aber was kann ich dazu beitragen? Zuallererst frage ich, was Mitarbeiter/innen daran interessiert, was wir tun und was sie an ZAROF. reizt.  Schließlich sollten unsere Themen, wie wir arbeiten und was uns wichtig ist zu den Mitarbeiter/innen passen. Dann geht es darum, die Stärken und Talente jedes Einzelnen zu entdecken. So fällt es leichter, die passenden Aufgaben zu stellen und immer wieder neue Erfahrungen und Lernen zu ermöglichen. Und es geht um ein gutes Miteinander, ein füreinander Einstehen und um Anerkennung der Leistung. 

Unsere Lebenszeit ist zu wertvoll, um die Zeit der Arbeit mit Ärger, Frust oder „innerer Kündigung“ zu erleben. Ich plädiere für ein glückliches Arbeitsleben!

  - Kathrin Rieger, Geschäftsführende Gesellschafterin der ZAROF. GmbH

 

„Glück“ am Arbeitsplatz – Herausforderung für nachhaltige Führungsarbeit!

Während fast 90 % der Mitarbeitenden mit ihren allgemeinen Arbeitsbedingungen zufrieden sind, finden lt. Studien[3] aber nur 47 % der Mitarbeiter/innen ihre Arbeitsbeziehungen, u.a. die Unterstützung durch ihre Vorgesetzten, positiv!

Unbestritten ist, dass Führungskräfte gut beraten sind, die Bedürfnisse und Charaktereigenschaften ihrer Mitarbeitenden zu kennen[4]– professionelle Gesprächsführung, soziale Kontakte und Interaktion im lfd. Arbeitsprozess schaffen dafür gute, aber deutlich ausbaufähige Voraussetzungen.

Die Qualität der Arbeit, das subjektive Empfinden von Arbeit als Teil der Lebensqualität, wird maßgeblich  durch inhaltsreiche Arbeitsaufgaben und die Prägung sozialer Beziehungen in der Zusammenarbeit „erlebt“. Arbeit hat dann für den Einzelnen „Sinn“, wenn in der Führungsarbeit Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dem Mitarbeitenden die Bedeutsamkeit seines Arbeitshandelns erkennen und seinen Ergebnisbeitrag als wertvoll und mit eigenen persönlichen Zielen übereinstimmend empfinden lassen.[5] Der Weg dahin ist mit Sicherheit nicht in immer noch stark ausgeprägten hierarchischen Strukturen und strengen Über- und Unterordnungsbeziehungen zu sehen – es verlangt von Führungskräften ein verändertes Rollen- und Selbstverständnis. Das bedeutet: Mitarbeitenden Partner sein, sich verantwortlich fühlen für ihre Entwicklung und neue individuelle wie organisatorische Leistungspotenziale aufschließen. Führung so verstanden und praktiziert wird den Leistungswillen aller fördern, Mitarbeitende an ihre Aufgabe und an das Unternehmen binden, weil sie Sinn in ihrer Tätigkeit sehen und sich „zufrieden und wohlbefinden“. Das ist die Chance, ein sinnerfülltes, glückliches Arbeits-Erleben zu eröffnen.

Lohnend, sich als Führungskraft und mit ZAROF als Begleiter 2018 diesen Herausforderungen zu stellen?!

 Ein Ziel vor Augen, regelmäßige Erfolgserlebnisse und ein bisschen Verrücktheit, sowohl im Beruf als auch im Privatleben – das ist es! Bei ZAROF. arbeiten wir sehr konzentriert und effektiv an abwechslungsreichen und herausfordernden Aufgaben, beispielsweise bei der Konzeption von Seminaren und der Nutzbarmachung wertvoller Erfahrungen aus der Praxis. Es gibt aber auch gut dosierte Momente der Fantasiererei und Gehirnakrobatik mit viel Humor, in der die verrücktesten Ideen entstehen – die dann zu ganz neuen und interessanten Arbeitsansätzen führen. Außerdem ganz wichtig: Interesse und Wertschätzung gegenüber allen Kolleg/innen. Insgesamt eine starke und motivierende Balance! Und wir lieben das gemeinsame (Mittag-)Essen und Gummibärchen. Sehr!

  - Augustine Burkert, Mitarbeiterin der ZAROF. Akademie

 

Vielleicht nehmen Sie sich einen Moment Zeit, darüber nachzudenken ob und wie viel Glück Ihnen und Ihren Mitarbeitenden und Kollegen 2017 zuteilgeworden ist. Wir von der ZAROF. Akademie denken darüber nach, wie wir auch 2018 Ihre Führungsarbeit unterstützen können, damit „Arbeit“ und „Glück“ in Ihren Unternehmen eine Einheit bilden.

Ein glückliches 2018!

___________________________________________________________________________________________

[1]Oelsnitz v.d., D.; Becker, J.: Sinnerfülltes Arbeiten; in: Zeitschrift Führung und Organisation 86(2017)1, S. 4 und 6

[2]ebenda S. 7ff

[3]Datenreport2016, Ein Sozialbericht für die Bundesrepublik Deutschland; Statistisches Bundesamt

  Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung in Zusammenarbeit mit dem Sozio - ökonomischen Panel(SOEP) am

  Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung, Bonn 2016 S.138

[4] Ghadiri, A.; Grundbedürfnisse messen; in: Zeitschrift Führung und Organisation 86(2017)1, S.18

[5] Kanitz, R., Högel, M.; Kann Arbeit glücklich machen, in: Zeitschrift Führung und Organisation 86(2017)1, S. 10ff

Einen Kommentar verfassen

Als Gast kommentieren

0